Slow Food Youth auf #Schokofahrt

Dieses Jahr zu Ostern wird die dritte Schokofahrt stattfinden, bei der fleißige Fahrradfahrer_innen ehrenamtlich, emissionsfreie Fairtrade-Schokolade aus Amsterdam abholen und diese auf Lastenfahrrädern u.a. nach Münster, Köln und Berlin transportieren. Der Kakao ist etwas ganz Besonderes. Er wurde zuvor mit dem Lasten-Segelschiff, also mit reiner Windkraft von der Dominikanischen Republik nach Amsterdam gesegelt. Um auch die letzten Kilometer ohne fossile Kraftstoffe auszukommen, machen wir das mit Muskelkraft. Vom 29.03. -02.04. werden bei der Schokofahrt#3 über 100 Fahrer_innen diese Strecke auf sich nehmen.

Die Schokolade, hergestellt von den Chocolate Makers in Amsterdam, wird z.B. in Münster u.A. bei „Slickertann“, „natürlich unverpackt“ und „Einzelhandel zum Wohlfüllen“ ab dem 3. April zum Verkauf angeboten.

Wenn du bei der nächsten Schokofahrt im Herbst mitmachen möchtest, kannst du dich auf der Homepage www.schokofahrt.de umschauen, ob es für deine Stadt schon eine Schokofahrt-Gruppe gibt, oder selber eine Gruppe gründen. Infos zu Verkaufsstellen der Schokolade und Kontakte zu aktiven Fahrern findest du dort ebenfalls.

Warum fahren „Slow Food Youthler“ bei der Schokofahrt mit?

Da können Diejenigen wohl am besten selber zu Auskunft geben:

Lea: „Ich fahre bei der Schokofahrt mit, weil ich so einen wichtigen Teil der Wertschöpfungskette der Schokolade mittrage. No Emission und Nachhaltigkeit stehen bei der Aktion im Vordergrund, sind bis zum Ende durchdacht und durchgeführt. Zudem bildet man mit den Mitfahrern eine Gemeinschaft, dessen Gruppengefühl mir unglaublich viel Kraft gibt Etwas zu schaffen, was für mich alles andere als alltäglich ist. Man wird einfach mitgezogen.“

Julia: „Für mich ist die Schokofahrt eine körperliche Herausforderung mit einem enorm attraktiven Anreiz und Ziel. Die Gruppendynamik ist mitreißend und man zeigt, dass alternative Transportarten funktionieren können – Die Lastenräder sind der Wahnsinn. Ein gewisses Bewusstsein, welche Strecken unsere Lebensmittel z.T. hinter sich bringen, hatte ich schon. Aber die km am eigenen Leib zu spüren ist doch etwas anderes. Schokolade ist wirklich nichts Alltägliches.“

Text: Julia Salomon