NEUES AUS DEM NETZWERK

PHILOSOPHIE

Eat Local Challenge: Klimawandel mit Gabel und Messer bekämpfen

Drei Wochen lang haben Slow Food Aktivist*innen weltweit versucht, nur mit Lebensmitteln aus einem Umkreis von 300km und mit Fleisch aus Freilandhaltung zu kochen. Dabei haben sie so weit es ging direkt bei Bauern aus der Region eingekauft. Die Idee dahinter? Dass jedem von uns bewusst wird, wo unser Essen herkommt und was man alles leckeres mit regionalen Zutaten zubereiten kann. Unser Ziel? Den Klimawandel mit Gabel und Messer zu bekämpfen und eine bessere Zukunft für uns alle zu kochen! Anna und Sebastian haben mitgemacht und berichten über ihre Erfahrung. (Bild: Lea von SFY Köln mit einer Herkuleskeule Zucchini)

Mecklenburger Acker vorm Brandenburger Tor

Zum Auftakt der heißen Phase der europäischen Bürgerinitiative People4Soil (P4S) versammelten sich Umweltaktivisten am Montag, den 04.09, zu einer Demonstration vor dem Brandenburger Tor. Die Manifestation bildete den nationalen Abschluss für das Volksbegehren, das sich für ein europäisches Gesetz zum Schutz der Böden einsetzt. Die Kampagne der Bürgerinitiative startete im September letzten Jahres und wird zum 12.09.2017 abgeschlossen. Ziel der Bürgerinitiative ist es, die EU aufzufordern, endlich ein europäisches Bodenschutzgesetz zu verabschieden. Slow Food Deutschland e. V. und Slow Food Youth sind Teil dieses starken europäischen Netzwerkes dem über 300 europäische NGOs, Forschungsinstitute, Bauernverbände und Umweltschutzgruppen angehören.

Slow Food Youth Münster wird vom WWF zum Food Helden erklärt

(Gemeinsame Aktion von Slow Food Youth Münster und dem WWF)

Der WWF tourt mit seinem Foodtruck den ganzen Sommer durch Deutschland. Er besucht Food Helden, die sich für alternative Landwirtschaft und gegen Lebensmittelverschwendung einsetzen.Dabei werden durch die  Zusammenarbeit mit regionalen Gruppen, wie Slow Food Youth Münster, möglichst viele Menschen auf bewusste und nachhaltige Ernährung und die Situation der regionalen Landwirtschaft aufmerksam gemacht.Mitte Juli machte der WWF-Foodtruck in Münster Halt. Zusammen mit Slow Food Youth Münster und einigen Oecootrophologie-Stundierenden der FH Münster wurde an zwei Tagen mitten in der Innenstadt ein großer Stand zum Informieren, Mitmachen und Schlemmen aufgebaut.

10 Dinge, die du sofort tun kannst, um den Boden von morgen zu schützen.

Dem Boden geht‘s dreckig, rette den Boden!

Wofür braucht man eigentlich den Boden? Nicht nur, um einmal um den Block zu joggen, um den Döner und die Pommes von gestern zu verbrennen! Na klar, überleg mal, wo kommen denn der Döner und die Pommes eigentlich her? Ohne Boden kein Leben! Letztendlich werden 95% unserer Lebensmittel direkt oder indirekt vom Boden erzeugt (FAO). Gute lebendige Böden lassen allerdings nicht nur die Kartoffel für die Pommes und das Sojafutter für das Fleisch im Döner wachsen, sondern spielen auch eine zentrale Rolle im Wasserreinigungsprozess, damit nicht zu viel Nitrat in deinem Bier landet, und als Wasserspeicher, damit unsere Mahlzeit nicht schon auf dem Acker verdurstet und austrocknet!